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In Zeiten von Corona

Viele unserer Teilnehmenden haben wir jetzt schon seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Wie geht es ihnen in der Corona-Pademie? Chaminda, unser neuer Beauftragter für Inklusion und Begungen, hat einige unserer Teilnehmenden besucht und zu ihrer aktuellen Sitution befragt.
Hier präsentieren wir euch eine Zusammenfassung der Gespräche.
Wir freuen uns, dass es langsam wieder bergauf geht und wir hoffen sehr, viele von euch bald wieder im Atelier oder auf Veranstaltungen treffen zu können!


 
Arabella erzählt:
 
Da ich nicht mehr arbeiten bin, verbringe ich die meiste Zeit in der WG. Morgens werde ich fertig gemacht, danach fahre ich zum Frühstücksttisch und esse mein Butterbrot, oder Müsli.
In meiner Freizeit gucke ich gerne Fernsehen, bin viel draußen und höre oft Musik.
Wenn ich Einkaufen muss, dann mache ich das immer mit meiner Assistenz oder manchmal fahre ich auch alleine in die Stadt zum Shoppen. Ich werde öfters blöd angeschaut, aber das stört mich überhaubt nicht, sollen die Leute doch denken, was sie wollen. Corona hat unsere Gesellschaft sehr eingeschränkt, das nimmt mich auch psychisch mit.
Ich merke, immer wenn ich wieder in der WG bin, dann bin ich meistens sehr müde und erschöpft... Ich bin sehr froh in einer Gemeinschaft zu Wohnen, in der man sich geborgen fühlt und man weiß, dass immer jemand da ist wenn Hilfe benötigt wird.


 
Vesco erzählt:
 
Hallo,
ich bin viel zu Hause, da ich sehr ängstlich bin, dass mir etwas zustoßen könnte.
Mein Tag fängt morgens damit an, dass ich aufstehen, dann gehe ich meistens nach unten in die Küche und esse mein Frühstück. Danach gehe ich ins Bad putze meine Zähne und wasche mich.
Wenn ich dann alles erledigt habe gehe ich auf mein Zimmer und spiele an meinem Keybord.
Wenn meine Mama zum Mittagessen ruft dann treffen wir uns alle in der Küche. Dort gibt’s meistens einheimische bulgarische Küche. Ich mache sehr viel mit meinen Eltern, z.B. spazieren gehen oder einkaufen. Da ich ja nicht gut sehen kann bin ich immer auf Hilfe angewiesen. Mein Vater ist von Beruf Arzt meine Mutter auch, aber durch die Pandemie ist es schwer seinen Beruf auszuüben.
In meiner Freizeit höre ich gerne klassische Musik oder gehe ins Wohnzimmer und gucke Fernsehen. Wir haben einen großen Garten, da bin ich auch ab und zu wenn gutes Wetter ist, dann sitze ich auch schon mal eine Stunde draußen und trinke einen Tee. Abends gucken wir alle gemeinsam Fernsehen und essen dabei Knabbersachen. Ich möchte wieder Anteil haben am normalen Leben und das machen was mir gut tut - keine Verbote, keine Hindernisse.
Ein Leben ohne Einschränkungen und Verbote.


 
 
Kurt erzählt:
 
Die Sonne strahlt in meinem Herzen, wenn es mir gut geht.
Aber manchmal denke ich auch so vor mich her, dass sich vieles verändern könnte in dieser Zeit.
Oft sitze ich am Fenster und überlege, ob mir auch etwas zustoßen könnte. Ich habe Angst, dass ich etwas falsch machen könnte und mich dadurch mit dem Virus anstecken könnte. Ab und zu bin ich auch traurig, dass ich nicht mehr so teilhaben kann wie früher, als noch alles ganz anders war, ohne Einschränkung und Verbote. Mein größter Traum wäre es eine Weltreise zu machen.


 
 
Der Alltag von Arne 
 
Morgens stehe ich um 6:00 Uhr auf, dann gehe ich nach unten an den Tisch esse wie immer mein Müsli, danach muss ich duschen und meine Zähne putzen. Dann warte ich auf den Sonnenschein-Bus, der mich zur Werkstatt fährt. Um 8:00 ist dann Arbeitsbegin um 9:30 mache ich dann meine Frühstuckspause.
Dann geht es weiter mit verschiedenen Tätigkeiten bis mittags, um 12:00, dann gehe ich in die Kantine zum Mittagessen und mache Pause bis 12:30 Uhr. Im Moment können wir nur in getrennten Gruppen essen wegen Corona. Gegen 14:00 mache ich dann meine Teepause bis 14:15.
Wenn ich zu Hause bin, ziehe ich meine Schuhe aus geh mir die Hände waschen und dan spiele ich oft in meinen Zimmer mit meinen Murmeln oder gucke in mein Feuerwehrbuch.
Ab und zu brauche ich dann auch mal eine Ruhephase, wo ich mich einfach erholen kann oder auch manchmal meinen Frust ablasse, wenn mich jemand auf der Arbeit geärgert hat.
 

 

 


 











 
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